Internationale Spieletage Spiel ‘09

26. Oktober 2009 von mrshakar

Die Spiel ‘09 in Essen ist vorbei.

Es waren vier Tage voller Spaß, zufriedener und glücklicher Menschen. Ich habe für den italienischen Verlag „What’s your game?“ als Erklärer gearbeitet und das neue Spiel „Vasco da Gama“ vorgestellt. Auch am Sonntag, dem letzten Tag der Messe, war ich noch äußerst motiviert und bekam von den Testspielern großes Lob für meine Erklärungen. Zwischendurch mußte ich immer mal wieder mit den Besuchern und Mitarbeitern auf Englisch reden, was recht erfrischend war. Obwohl „Vasco da Gama“ mit seiner zwölfseitigen Anleitung nicht zu den simpelsten Spielen gehört und einiges an Tiefe bietet, folgten die Leute doch sehr geduldig und konzentriert meinen Ausführungen. Es gab durchweg positive Resonanz für das neue Spiel. Bereits am Samstag mittag war der Messestand ausverkauft. „Vasco da Gama“ war definitiv eines der Hits auf der diesjährigen Spiel.

Website von „What’s your game?“

Direkter Link zur offiziellen Seite von „Vasco da Gama“

Das Faces

16. Oktober 2009 von mrshakar

Ich habe letztens mit netter Begleitung im Faces Platz genommen.

Das Faces ist eine Cocktailbar im Essener Ostviertel. Allerdings ist es keine gewöhnliche Cocktailbar. Wir wurden am Eingang erstmal überrascht. Zunächst viel auf, dass die Location sehr viel kleiner als erwartet war. Direkt an der Tür begrüßte uns dann sogleich der freundliche Barkeeper und bot uns einen Tisch an. Wir folgten, nahmen die Karten entgegen und ließen die Atmosphäre erstmal auf uns wirken.

Das Faces ist recht klein, aber gemütlich eingerichtet und stylish. Die Barkeeper sind äußerst freundlich und zuvorkommend. Extrawünsche, Cocktailvarianten, etc. sind kein Problem. Die Gastgeber mixen auch gern nach euren eigenen Vorstellungen. Das Konzept des Faces ist es, eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre aufzubauen.

Zu unseren Cocktails bekamen wir Erdnußflips zum Knabbern dazu. Man überraschte uns zwischendurch mit einem kleinen leckeren Schnäpschen, das mit Sahne gemixt wurde und täuschend echt wie ein Minibier aussah. Die Cocktails (Caipirinha und Long Island Iced Tea) sowie das Minibier waren äußerst gut gelungen.

Die Preise sind eigentlich ganz normal für eine Cocktailbar. Es gibt aber ein paar witzige Aktionen bzw. Aktionstage, z. B. den Würfeltag.

Adresse:
Faces Cocktailbar
Gerlingstr. 41
45127 Essen
Website Faces Essen

Vietnam-Restaurant

16. Oktober 2009 von mrshakar

Es gibt hier in Essen ein Vietnam-Restaurant, dass einer Erwähnung wirklich wert ist.

Ich war nun einige Male dort und habe das Mittagsbuffet ausgiebig getestet. Für regulär 6,90 EUR (an Aktionstagen sogar günstiger) kann man sich so oft man will etwas vom Buffet holen. Es gibt natürlich ein ordentliches Salatangebot und mehrere Sorten an Fleisch und Gemüse in verschiedenen Varianten. Mehrere Dressings für den Salat und verschiedene Soßen für den oder die Hauptgänge stehen bereit. Äußerst lecker finde ich die Kompositionen im Teigmantel. Hierbei gibt es Gemüse, sowie Fleisch, Fisch und auch Tofu zur Auswahl. Zum Dessert stehen Schoko-Vanille-Pudding und Früchte zur Verfügung.

Ich bin äußerst positiv überrascht von diesem Restaurant in Hinblick auf die Qualität und dem Interieur in Verbindung mit seinem dafür sehr günstigen Mittagsbuffet.

Mittagsbuffet von Dienstag bis Samstag: 11.30 – 15.00 h
Adresse:
City-Center Essen-Altendorf
Altendorfer Straße 239-253
gegenüber von real
Website Vietnam Essen

Instant-Messaging: Jabber

21. September 2009 von mrshakar

Seit ungefähr zwei Monaten benutze ich nun Jabber als Instant-Messaging-Service bzw. zum chatten.

Jabber ist im Gegensatz zu anderen IM-Services wie ICQ, AIM oder dem MSN-Messenger ein Open Source Netzwerk. Hier besteht die Möglichkeit einer Auswahl von Clients unterschiedlicher Entwickler, die dank der offenen Standards auch alle ordnungsgemäß untereinander funktionieren. Bei Netzwerken wie ICQ oder MSN ist man dagegen auf das eine offizielle Programm des Betreibers angewiesen um alle Funktionen ohne Probleme und Ausfälle nutzen zu können.

Bei ICQ und AIM beispielsweise erhebt der Betreiber AOL einen Copyrightanspruch auf den Inhalt der versendeten Nachrichten. Bei Jabber ist dies nicht so. Hier gibt es sogar die Möglichkeit verschlüsselte Verbindungen aufzubauen.

Das dezentrale Jabbernetz funktioniert etwas anders als die herkömmlichen IM-Netze. Es gibt nicht den einen Server, über den die gesamte Kommunikation läuft. Es gibt eine vielzahl von Servern, bei denen man sich einen Account anlegen kann. Diese Server kommunizieren untereinander. Jemand, der auf dem Server von Jabber.org angemeldet ist kann somit natürlich auch mit Leuten, die bei GMX, Google oder jabber.ccc.de sind, chatten. Auch besteht die Möglichkeit sich seinen eigenen (geschützten) IM-Server einzurichten, was interessant für’s Intranet oder Firmennetzwerk ist.

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Über das Studentendasein

30. Juli 2009 von mrshakar

Das Studentendasein: Studieren an der Uni, wohnen in einer Studenten-WG im Studentenwohnheim, lockeres Leben (brauche seit einiger Zeit auch keine Veranstaltungen mehr besuchen, also eigentlich extrem locker!), immer was los, Parties, zwischendurch lernen, unaufhörliches Arrangieren mit Mitbewohnern, die einem einfach so von Zeit zu Zeit vom Studentenwerk in die Wohnung gesetzt werden, immer irgendwelche Leute in der Wohnung, ständig knapp bei Kasse sein, …

Mir ist in den letzten Tagen wieder bewusst geworden, dass ich keine große Lust mehr auf diese Situation habe. Das Studium ist zwar eine Erfahrung sondergleichen und so ein WG-Leben ist wirklich prägend. Man kommt mit Menschen in Kontakt, mit denen man anfangs willkürlich zusammengewürfelt wird, mit denen man sich ständig arrangieren und zusammenleben muß. Es gibt Menschen, die einem einfach in die Wohnung gesetzt werden, die einem vielleicht garnicht so sympathisch sind, die vielleicht völlig fern der eigenen Weise und Lebensauffassung handeln. Menschen, die man nicht versteht. Menschen, denen man Grenzen aufzeigen muß, mit denen man unausweichlich in Konflikt gerät, die jedoch auch am nächsten und übernächsten Tag noch da sind und denen man nicht aus dem Weg gehen kann. Die Erfahrungen die man dabei macht und die sozialen Kompetenzen, die man erlangt, wenn man sich den Auseinandersetzungen stellt und nicht aufhört, nach kompromissfähigen Lösungen zu suchen, sind von unschätzbarem Wert.

So ein WG-Leben in einem Studentenwohnheim hat aber auch seine angenehmeren Seiten. Wenn man ein wenig willens ist, kann man sehr schnell sehr viele interessante Leute kennenlernen. Man kann sehr gute Freunde finden, hat immer jemanden, mit dem man reden kann und ist nie wirklich allein. Diesen Aspekt habe ich sehr zu schätzen gerlernt. Was einem auch immer gerad beschäftigen mag, zu Hause gibt es jemanden, der einem zuhört, dessen Meinung man einholen kann und mit dem man gepflegt diskutieren kann. Das ist es, was ich wohl am meisten vermissen werde.

Trotzdem fühle ich innerlich, dass die Zeit gekommen ist, in der das Studentendasein langsam ein Ende haben sollte. Es ist Zeit für einen neuen Abschnitt, Zeit, unabhängig zu sein, Zeit um auf eigenen Füßen zu stehen und sich etwas eigenes aufzubauen, Zeit, sich zu lösen und offen für neues zu sein!